4) Erkenntnisse aus den Schwallversuchen

Zusammenfassend wurden aus diesen Versuchen folgende Erkenntnisse zum Schwallphänomen im Transport von quer verladenem Kurzholz abgeleitet:

 

4.1  Schwallphänome

 

 

Schwall kann bei quer verladenem Kurzholz auftreten. Zur Entstehung, zum Ablauf, zu den Voraussetzungen und den Auswirkungen von Kurzholzschwall konnten eine Reihe von Erkenntnissen gewonnen werden.

 

4.2  Schwallauslösung

 

 

Der Schwall wird sich leichter ausbilden, wenn einer der folgenden Punkte gegeben ist:

 

  • Kurzholz unter einer Quadratmeteranzahl von ca. 20 cm vorhanden ist (Anhang 3).
  • Eine aufliegerlange Stauung ist kritischer zu bewerten als eine Beladung in einer Sektion (Segmentierung).
  • Schwall ist auch bei dickeren Stämmen als unter a) genannt möglich.
  • Die Stapelhöhe, der Verdichtungsgrad oder die Stauungsgüte wurden nicht

untersucht.

 

4.3  Wirksamkeit von Längsgurten

 

 

Rollen und Schwallen konnten durch Längsgurte nicht verhindert werden.

 

4.4  Seitliches Herabfallen

 

 

Ein seitliches Herabfallen konnte bei den Versuchen - Geradeausbremsung - nicht festgestellt werden.

 

4.5  Erkennbarkeit von Schwallgefährdung

 

 

Bei dickeren Stämmen kann durch entsprechende Stauung die Schwallgefahr gemindert werden. Eine Durchmesserabgrenzung müsste allerdings durch weitere Versuche abgesichert werden.

 

4.6 Segmentierung

 

 

Es wurden zu Anfang auch Versuche mit unterschiedlich langen Stapeln gefahren. Bei einer Reduzierung der Stapellänge wird nach diesen Versuchen die Gefahr der Schwallausbildung geringer sein *.

 

*  Es erscheint vertretbar zu sein, eine Segmentierung auf 7 m zunächst für unkritisch

zu halten.

 

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